Gallery Ads – Neue Bildanzeigen auf der Google Suchergebnisseite

Mit den neuen Gallery Ads möchte Google sich an ein verändertes Nutzerverhalten anpassen. Laut dem Unternehmen erwarten 75% der Smartphone User ein unmittelbares Ergebnis wenn sie nach Informationen im Internet suchen. Deshalb sind die Galerieanzeigen ausschließlich für Mobilgeräte verfügbar und erscheinen dort an oberster Stelle der SERP.

Die Anzeigen können aus bis zu drei Überschriften mit bis zu acht Bildern bestehen, die sich nach links wischen lassen. Wird auf ein Bild geklickt, öffnen sich alle Bilder nebeneinander, wie eine Art Galerie in vertikaler Form. Zu jedem Bild kann eine entsprechende Beschreibung mit 70 möglichen Zeichen hinzugefügt werden. Abgerechnet wird bei den Gallery Ads nach Anzahl der Interaktionen, genauer gesagt, wenn der User die Website besucht oder das dritte Bild angesehen hat. Im Gegensatz dazu erfolgt die Abrechnung bei erweiterten Textanzeigen nach Klicks.

Das Anzeigenformat ist seit August 2019 verfügbar, befindet sich allerdings noch in der Betaphase. Werbetreibende können in ihrem Google Ads Konto unter dem Reiter „Anzeigen und Erweiterungen“ nachsehen, ob sie die Gallery Ads bereits einstellen können.

Bei den Bildern sollte man allerdings ein paar Regeln beachten:

  • Es dürfen keine Bewegtbilder verwendet werden.
  • Der Hintergrund sollte nicht mit Photoshop bearbeitet sein.
  • Es dürfen keine Text- oder Schriftzüge auftauchen.
  • Die Bilder können nicht doppelt verwendet werden.

Diese Art visueller Produktwerbung soll Emotionen besser vermitteln und zusätzlich mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Allerdings ist noch nicht ganz sicher, wie effektiv das neue Anzeigenformat wirklich sein wird, weil es sich ja noch in der Testphase befindet. Es wird beispielsweise kritisiert, dass die Platzierung von Anzeigen an oberster Position der Google-Suche mit hohen Kosten verbunden ist und durch diese Beschränkung sowie auf die ausschließliche Ausrichtung auf Mobilgeräte die Reichweite reduziert wird.

Unsere Fans