Food-Marketing: Wie performen die Smoothie-Hersteller?

Mit welchen Vorsätzen startet ihr ins neue Jahr? Wollte ihr gesünder leben und eurem Körper Vitamine und allerlei gute Vitalstoffe zuführen? Am besten sollte alles aber schnell gehen und stets praktisch zur Hand sein – richtig?

Wir haben uns die drei bekanntesten Smoothie-Hersteller – innocent, Little Lunch, true fruits – genauer angeschaut. Das Food-Marketing überzeugt und ist entsprechend der Zielgruppe angepasst. Dabei muss vor allem eine Balance zwischen online und offline Food-Marketing herrschen, um die Entwicklungen am Markt auf die Veränderungen der Online-Nutzung anzupassen.

Im Check wurden sowohl relevante SEO-Faktoren als auch die Tonalität und die Kampagnen der drei Marken untersucht. innocent und true fruits sind bereits seit über zehn Jahren am Smoothie-Markt erfolgreich, während Little Lunch noch sehr frisch im Smoothie-Geschäft ist. Es wurde jedoch deutlich, dass alle drei Marken ihre Zielgruppe genau kennen und die Sprache der Kunden sprechen. Potenziale im Online-Auftritt sind zu erkennen.

Analyse nach SEO-Kriterien

Aktuelle Google-Insights zum Thema „Super Food Supplements in Germany” zeigen, dass die Suchanfragen zum Super-Food-Sektor allein in Q2/2018 um rund 15 % stiegen. Davon wurden
62 % der Suchanfragen über Smartphones gestellt. Auch die CPCs stiegen über die letzten drei Jahre im Juni sprunghaft an. Vor allem im März hatten die Anfragen ihren Peak. Aufgrund dieser hohen Nachfragen muss gewährleistet sein, dass die Informationen den Kunden bereitgestellt werden.

Um die Nutzer von der ersten Sekunde an zu überzeugen, ist ein guter Pagespeed obligatorisch, um Bounce-Rate und Time-on-Site positiv zu beeinflussen. Im Zusammenhang stehen die Definition relevanter Keywords und die Erfüllung des User-Intents, um die Wünsche des Kunden optimal zu beantworten. Die Brands haben bereits eine solide Basis geschaffen, können ihre Potenziale jedoch verstärkt nutzen.

 

Food-Marketing: Tonalität und Kampagnen

Ob fest etabliert oder noch jung auf dem Markt – die Smoothie-Hersteller kennen ihre Zielgruppe ganz genau. „Die Guten“ von innocent überzeugen ihre Kunden mit sozialer Wärme und Nachhaltigkeit, während sich die Community von Little Lunch gegenseitig von den Getränken überzeugt. true fruits provoziert gerne und bleibt dem Charakter des Teams treu; Satire, Humor und Ironie herrschen klar vor.

Alle Marken sind in ihrer Weise authentisch – das wird auch von den individuellen Kampagnen unterstützt. Mit aufmerksamkeitsstarkem Brand-Content überzeugen sie und generieren gemeinsam ansehnliche Absatz-Zahlen von knapp 180 Mio. Euro im Jahr 2017.

Am POS überzeugen – im Kühlregal

Alle drei Marken stellen einen Online-Shop bereit, dessen SEO-Potenziale noch deutlich ausgeschöpft werden können. Aber dennoch sind die Hersteller durch starke Kampagnen dort erfolgreich, wo es ankommt – im Kühlregal der Supermärkte.

Studien zeigen, dass Smoothies Spontankäufe anregen: 42 % der Einkäufer haben den Smoothie-Kauf beim Betreten des Supermarkts nicht geplant. Aufgrund der ansehnlichen Preise gilt das fruchtige Getränk als Luxusprodukt – ein weiterer Grund, direkt am POS anzusetzen und zu überzeugen. Untersucht wurde demnach auch die Offline- und Online-Verfügbarkeit. Beachtlich ist die Verfügbarkeit im Einzelhandel mit 66,67 %. Starke Online-Strategien sind bereits umgesetzt, um offline am POS zu überzeugen. Werden jedoch alle Potenziale der Online-Welt genutzt, können die Umsätze weiter angekurbelt werden, um auf die Marken aufmerksam zu machen

 

Video der xpose360 zum Thema „Smoothies“

Im neuen Video zeigen Geschäftsführer Alexander Geißenberger und sein Team, welche Potenziale der Smoothie-Markt aus Sicht des Digital-Marketings präsentiert und welche Chancen umzusetzen sind.

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