Werbeanzeigen schalten auf Pinterest – Pinterest Ads

Was ist Pinterest?

Pinterest ist eine Plattform, auf der Benutzer Pinnwände erstellen können und schöne Fotos oder GIFs, als Pins speichern können. Seit der Einführung im Jahr 2010 ist die Anzahl der täglichen Nutzer auf über 175 Millionen gewachsen.

Grundsätzlich wird Pinterest dafür genutzt, um sich Inspirationen und Ideen für z.B. die Gestaltung der Wohnung, Outfit Tipps oder Rezeptideen in Form von Bildern zu holen. Diese Bilder, auch Pins genannt, werden in einem Feed angezeigt und können auf den eigenen Pinnwänden gespeichert werden. Die Pins sind mit der bestimmten Website verknüpft, von der das Foto stammt.

Der Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken ist, dass nicht private oder persönliche Bilder von einem selbst gepostet werden, sondern allgemeine öffentliche Pins gespeichert, kommentiert oder versendet werden können.

Seit März 2019 kann in Deutschland Werbung auf Pinterest geschalten werden.

Auf Pinterest Werbung schalten

Man kann sagen, dass Pinterest eine Kombination aus Suchmaschinen und sozialem Netzwerk ist. Dadurch bekommen Unternehmen die Möglichkeit Werbeanzeigen für Nutzer auszuspielen, die aktiv nach einem bestimmten Thema suchen oder sich Inspirationen einholen wollen. Diese bezahlten Anzeigen werden auch als Promoted Pins oder Pinterest Ads bezeichnet. Dabei gibt es die Möglichkeit die Werbeanzeigen basierend auf Keywords, auf Interessen und auf demografische Merkmale der User auszuspielen. Da der Fokus bei Pinterest so stark auf dem Visuellen liegt, wird oftmals gar nicht wahrgenommen, dass es sich bei diesen Pins um bezahlte Werbung handelt. Der Unterschied ist nur, dass die bezahlten Pins mit „Anzeige von“ gekennzeichnet sind.

Es besteht die Auswahl Werbeanzeigen in Form von Promoted Pins, also bezahlten Bildern, Promoted Video Pins, Pins in Form eines Videos und Promoted App Pins, was Pins in Form eines App Downloads darstellen, zu schalten.

Für die Pinterest Werbung gibt es drei verschiedene Arten von Kampagnen: Steigerung der Reichweite, Markenbekanntheit und Steigerung der Conversions. Auf diese verschiedenen Arten bezieht sich auch das Abrechnungsmodell bei Pinterest:

– Awareness-Kampagne: Cost per Mille (CPM) – für jeden tausendsten Seitenaufruf fallen Kosten an.

– Traffic-Kampagne: Cost per Click (CPC) – für jeden Klick auf den Link, der zur Zielwebseite führt, fallen Kosten an.

– Engagement-Kampagne: Cost per Action (CPA) – Kosten fallen für jede Aktion an, die vom einzelnen Nutzer mit dem gesponserten Pin vollzogen wird (ein Klick auf den Pin oder auf den Like-Button).

Wie bei allen online Werbeanzeigen geben Unternehmen, die auf ein Werbeplatz bieten ein Gebot ab, was sie höchstens zahlen würden. Wer letztendlich den besten Werbeplatz erhält, ergibt sich aus den drei folgenden Faktoren:

– Höhe des Gebots

– Die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeige zum bestimmten Thema erscheint, abhängig vom gewählten Kampagnentyp

– Qualität der Anzeige und Auswahl der bestimmten Zielgruppe

Somit kommt es nicht nur auf die Höhe des Gebots an, sondern auch auf die Qualität der Werbeanzeige und auf die Zielgruppe an, ob die Anzeige am gewünschten Werbeplatz erscheint.

Bevor man letztendlich mit der Erstellung einer Werbeanzeige beginnt, muss man wissen, dass die Anzeigen auf bereits veröffentlichten Pins basieren. Somit müssen die Anzeigen im Vorfeld schon veröffentlicht sein, was der Unterschied zu Werbung auf anderen Sozialen Netzwerken darstellt.

Allgemein bietet Pinterest ein riesiges Potenzial um Werbung für Unternehmen zu schalten, um so die Markenbekanntheit zu steigern und Conversions zu generieren.

 

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