xpose360 setzt sich für queeres Projekt IDAHIT* ein

Die xpose360 unterstützt als Hauptsponsor 2019 den „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- & Transphobie (IDAHIT*)“ am 17. Mai in Augsburg. Damit setzt die xpose360 ein Zeichen gegen Diskriminierung, Gewalt und Mobbing und für Diversity.

Der IDAHIT* in Augsburg wird seit letztem Jahr von Marcel Albig aus dem Team der xpose360 veranstaltet. Dieser Tag findet jährlich am 17. Mai statt zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. An diesem Tag werden weltweit verschiedene Aktivitäten angeboten, um auf die noch immer bestehende Diskriminierung von LGBT*-Menschen aufmerksam zu machen.

Vielfältiges Programm zum IDAHIT* 2019

Der IDAHIT* beginnt um 13 Uhr am Königsplatz mit verschiedenen kreativen Aktionen. Um 14 Uhr wird die zentrale Kundgebung mit einer Rede starten und lassen Ballons in den Himmel steigen. 175 Ballons setzen ein Zeichen und repräsentieren den alten Paragraphen §175 StGB, der sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe stellte. 1994 wurde dieser endgültig abgeschafft.

Um 15:15 Uhr startet am Königsplatz eine Augsburger Stadtführung unter dem Motto „Auf den Spuren von Lesben, Schwulen und queeren Menschen. 600 Jahre in 90 Minuten“. Unter anderem mit einem Besuch des Perlachturms, wo verurteilte Menschen, die ihre Homosexualität ausgelebt haben, bis zum Hungertot in Käfige gesperrt wurden. Der Gang durch unsere Geschichte führt uns durch die Jahrhunderte, vorbei an Treffpunkten wie dem EKU 34 und dem Thing, wo eines der Augsburger Frauenzentren war. Die Führung endet beim Textilmuseum.

Zum Abschluss des Tages wird im Textilmuseum um 17:15 Uhr der Film „Pride“ gezeigt. Die wahre Begebenheit spielt 1984 als sich eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London aufmachte, um im walisischen Dorf Onllwyn streikende Bergarbeiter zu unterstützen.

Da die Schwulen- und Lesbenszene auch unter der reaktionären Politik der Thatcher-Regierung und den Übergriffen der Polizei zu leiden hat, beschließt die Aktivistengruppe, sich mit den Arbeitern zu solidarisieren und Spenden zu sammeln. Die „Perversen aus der Großstadt“ werden anfangs nicht mit offenen Armen empfangen. Mit viel Einfühlsamkeit und Geduld gelingt es ihnen, das Eis zu brechen. Hier prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Alle Infos zum IDAHIT* gibt es auf: https://idahit-augsburg.de/

Diskriminierung am Arbeitsplatz noch immer ein wichtiges Thema

Laut einer neuen Studie fällt es vielen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und vor allem transgeschlechtlichen Menschen in Deutschland immer noch schwer, sich im Job zu outen, weil sie Diskriminierung und den Karriereknick befürchten müssen.

„Auch wenn in Deutschland rund 85 Prozent der LGBT*-Talente angeben, ihre sexuelle Orientierung auf der Arbeit mitteilen zu wollen, haben das nur 37 Prozent von ihnen bislang auch getan“, teilte die Boston Consulting Group (BCG) mit, die die Studie durchgeführt hat.

„Bei der Auswahl eines Arbeitsplatzes in Deutschland steht der Wunsch nach einem LGBT*-freundlichen Arbeitsumfeld, zu dem auch eine klare Antidiskriminierungsrichtline zählt, bei LGBT*-Menschen auf Platz 1 der Auswahlkriterien“, sagte BCG-Beraterin und Studien-Autorin Annika Zawadzki gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Daraus lässt sich durchaus schließen, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz für LGBT*-Menschen ein Thema ist.“

Die xpose360 als offener Arbeitgeber

Die Geschäftsführer der xpose360 setzen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auf die Expertise der Mitarbeiter. Alexander Geißenberger vertritt eine klare Meinung:

„Bei unseren Stellenbesetzungen werden LGBT*-Menschen, Frauen oder andere Personen, die sich diskriminiert fühlen, weder bevor- noch benachteiligt. Sowohl Geschlecht als auch sexuelle Orientierung spielen keine Rolle bei unseren Einstellungskriterien. Wir bauen seit 10 Jahren auf motivierte und engagierte Mitarbeiter, die ihren Job lieben und für digitales Marketing brennen.

Dass dadurch bei uns beispielsweise die Mehrheit der Kollegen weiblich ist, ist nur ein Nebeneffekt und rein den Skills geschuldet. Unsere Unterstützung für dieses Event soll die Begeisterung unserer Mitarbeiter für nebenberufliche Tätigkeiten und die aktive Einwirkung auf die Gesellschaft bewirken. Wir wünschen viel Erfolg!“

 

Erklärung:

LGBT* ist die Abkürzung für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. Das Sternchen schließt alle Menschen ein, die sich mit diesen Bezeichnungen nur unzureichend identifizieren wollen oder auch in keine Schublade gesteckt werden möchten.

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