Neue BVDW-Studie: Nischen-Influencer in Unternehmen beliebter als Social Media Stars

61 % der Werbetreibenden wollen 2019 ihr Budget für Influencer Marketing erhöhen. Besonders für Nischen- und Microinfluencer ist dies eine erfreuliche Nachricht, da genau diese bei Unternehmen hoch im Kurs stehen.

Budgedplanung für Influencer Marketing

Laut der neuesten Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. planen 28 % der Unternehmen unter 10.000 € pro Jahr für Influencer Marketing ein. 26 % planen zwischen 10.000 und 50.000 € und 19 % zwischen 50.000 und 100.000 €. 6 % kalkulieren mit Ausgaben von mehr als 100.000 € und genau so viele Befragte gaben sogar an, mehr als 250.000 € in ihrem Budgetplan berücksichtigt zu haben.

Individuelle Zusammenarbeit mit wenigen Influencern bevorzugt

Zudem kam die Umfrage auf eine weitere sehr spannende Erkenntnis. 87 % der Unternehmen bevorzugen es, mit ausgewählten Influencern individuell zusammenzuarbeiten statt Kampagnen mit vielen Influencern systematisch durch entsprechende Tools steuern zu lassen. Für die individuelle Kampagnenplanung und  -umsetzung greifen knapp die Hälfte (45 %) der Unternehmen gerne auf Agenturen als Unterstützung zurück, was Anke Herbener (Digital Changers), Lableiterin Influencer Marketing im BVDW deutlich befürwortet: „Wer erfolgreich Influencer Marketing betreiben will, braucht erfahrene Berater an seiner Seite.“

Brand und Audience Fit wichtiger als Reichweite

63 % der Befragten ziehen in der Kampagnenplanung Micro-Influencer und Nischen-Blogger den Social-Media-Stars wie Bibi, Caro Daur & Co. vor. Den Grund hierfür schildert Anke Herbener wie folgt:

„Die meisten Unternehmen bieten sehr spezielle und unterschiedliche Produkte in verschiedenen Märkten an, für die sich nicht alle Influencer als Partner eignen. Die Unternehmen bevorzugen dann Nischen-Influencer, die zu ihren Themen und Produkten passen und kommen dann auch bei deren Followern beziehungsweise ihren eigenen Zielgruppen besser an.“

Diese Ziele verfolgen Unternehmen im Influencer Marketing

Werbetreibende erhoffen sich durch Influencer-Kooperationen vor allem eine Steigerung der Aufmerksamkeit (94 %), zunehmende Relevanz in der Zielgruppe (93 %), aber auch neue Zielgruppen zu erreichen (81 %). Die Steigerung des Traffics (83 %) und der Verkäufe (87 %) ist für die Mehrheit der Befragten ebenfalls ein großes Ziel.

Gemessen wird der Erfolg einer Influencer-Marketing-Kampagne größtenteils anhand von Reichweitendaten. Darunter fallen Netto-Reichweite (erreichte Follower) und Brutto-Reichweite (Impressions). Zudem werden auch die Klicks auf die Landingpage und Story-Views betrachtet.

Herausforderungen von Influencer Marketing

Die größten Hürden, die eine intensive Nutzung von Influencer Marketing derzeit bremsen, sehen die Befragten in der Messbarkeit (65 %) und der Zuverlässigkeit der Influencer (62 %). Rund die Hälfte sieht auch in der Qualitätssicherung noch professionalisierungsbedarf.

Dennoch erkennen Unternehmen die positive Entwicklung im Influencer Marketing an und schätzen verglichen mit klassischem Online Marketing vor allem die Authentizität, die verbesserte Kommunikation mit der Zielgruppe sowie die Generierung von Content an.

„Die Unternehmen müssen sich mehr darauf einlassen, ihre Influencer-Marketing-Kampagnen nicht vollständig kontrollieren und steuern zu können. Sie profitieren im Gegenzug davon, ihre Marke authentisch aufladen zu können und mit den Kunden direkt kommunizieren zu können“, resümiert Anke Herbener.

Die gesammelten Erkenntnisse der BVDW-Umfrage zur Nutzung von Influencer Marketing können hier eingesehen und gedownloadet werden.

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