Interview mit unseren PPC-Trainees: Katarina Szilagyi & Jonas Kreie

Nicht nur im SEO und Affiliate legen wir den Grundstein für eine solide Ausbildung im Online-Marketing. Auch in unserer PPC-Abteilung werden Trainees auf die Arbeit im Online-Marketing vorbereitet. Katarina Szilagyi und Jonas Kreie sind nun seit einigen Monaten bei uns und haben bereits eigene kleine Aufgaben erhalten. Über ihren typischen Arbeitsalltag erzählen sie uns im Interview mehr.

Hallo ihr zwei :) Noch einmal ein herzliches Willkommen in der xpose360-Familie! Ihr habt nun die ersten Monaten bereits hinter Euch und Euch gut eingelebt. Möchtet Ihr kurz etwas zu Euch persönlich sagen – woher kommt Ihr, wie seid Ihr auf uns aufmerksam geworden und weshalb habt Ihr Euch für den Bereich SEA/PPC entschieden?

Katarina: Hi, ich bin Katarina Szilagyi und 27 Jahre alt. Ich bin in Augsburg aufgewachsen und habe auch hier BWL mit dem Schwerpunkt Marketing studiert. Im Studium hatte ich bereits die ersten Berührungspunkte mit dem Online-Marketing. Durch meine Kommilitonin Maria, die einen Monat vor mir bei der xpose360 im Affiliate-Marketing als Trainee gestartet hat, bin ich auf die Stelle im PPC aufmerksam geworden. Da die Stelle sowohl analytische als auch kreative Herausforderungen bietet und das Online-Marketing eine zukunftsträchtige Branche ist, habe ich mich direkt beworben und bin über meine Entscheidung sehr glücklich.

Jonas: Hallo, ich bin Jonas Kreie, 27 Jahre alt und komme aus Füssen. Für Online-Marketing interessiere ich mich schon seit meiner Schulzeit. Damals habe ich eigene Websites programmiert und mir durch Affiliate-Marketing mein Taschengeld verdient. Nach einem Freiwilligenjahr in Namibia habe ich in Heilbronn Tourismusmanagement studiert und als Online-Marketing-Manager in einem Hotel angefangen. Dort habe ich mich entschieden, meinen Schwerpunkt auf den Bereich PPC zu legen und mir als Trainee eine solide Wissensbasis geschaffen – die Stellenanzeige der xpose360 kam dann genau zur richtigen Zeit. Für den Bereich PPC habe ich mich entschieden, weil mir die Mischung aus Zahlen und Kreativität liegt.

Ihr seid zwar erst ein paar Wochen bei uns, doch habt Ihr bestimmt schon eigene Aufgaben erhalten? Wie schaut ein typischer Arbeitstag bei Euch aus?

Katarina: Zu unseren täglichen To-Dos gehört die fortlaufende Optimierung von Kundenkonten. Das beinhaltet die Auswertung von Suchanfragen, Keyword-Recherchen, die Optimierung von Anzeigen, Anpassung der CPCs und ein regelmäßiger Budgetcheck. Außerdem erstellen wir verschiedene Arten von Werbekampagnen. Das reicht von Suchnetzwerk-, GDN-, und Videokampagnen in Google AdWords und Bing Ads bis zu YouTube, Facebook und Amazon. Wir dürfen also recht selbstständig arbeiten, wobei wir viel lernen und auch ab und zu vor kleinen Herausforderungen stehen. Wir werden dabei aber nie allein gelassen, sondern können immer auf die Hilfe unseres Mentors zählen.

Jonas: In meinen ersten Wochen war ich vor allem mit dem Umzug eines größeren Kunden zu uns beschäftigt. Dabei habe ich gelernt repetitive Aufgaben mit Excel zu vereinfachen und einen Einblick in den technischen Background (Tracking-URLs, Cookies etc.) erhalten. Außerdem bekomme ich Aufgaben wie Auswertungen, Reportings oder Anzeigenerstellung, die ich dann mit meiner Mentorin Kerstin Neissl bespreche und direkt Feedback erhalte.

Was war das Wichtigste, das Ihr in den ersten Tagen im PPC gelernt habt und das jeder Neuling im PPC aus Eurer Sicht unbedingt beachten sollte?

Katarina: Entgegen der verbreiteten Annahme ist die Qualität der bezahlten Anzeige mindestens genauso wichtig wie das abgegebene Gebot. So kann es sein, dass die Anzeige, die bei Google auf Rang 1 gezeigt wird, günstiger ist als darunter liegende. Der Anzeigenrang bei Google setzt sich nämlich nur zu einem Teil aus dem abgegebenen CPC zusammen. Der Qualitätsfaktor (erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite) und die Anzeigenerweiterungen sorgen dafür, dass höherwertigere Anzeigen günstiger sind und bessere Anzeigenpositionen bedeuten.

Jonas: Mich hat in den ersten Tagen die Komplexität der Thematik überrascht. Zum einen gibt es fast täglich Neuerungen bei AdWords und Co – durch Blogs, Webinare oder Konferenzen immer auf dem Laufenden zu bleiben ist immens wichtig und wird von der xpose360 aktiv gefördert. Zum anderen kann die Performance nicht an einigen wenigen Zahlen abgelesen werden. Man muss oft noch eine Ebene tiefer blicken und auch mal um die Ecke denken – das finde ich sehr spannend!

Ihr erstellt nicht nur Kampagnen für das Suchnetzwerk, sondern auch für das Google-Display-Netzwerk (GDN) oder Videokampagnen. Könnt Ihr kurz die unterschiedlichen Ansätze und drei praktische Tipps, die bei der Umsetzung helfen, nennen?

Katarina: Anzeigen im Suchnetzwerk, GDN und Videos unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ziele: Bei Suchnetzwerk-Kampagnen werden Anzeigen geschaltet, um einen direkten Bedarf des Users zu befriedigen. Aus diesem Grund sind diese Anzeigen üblicherweise auf Performance ausgerichtet. Im Gegensatz zu GDN-Kampagnen, bei denen vorrangig Awareness erzeugt werden soll. Hier sucht der User nicht konkret, sondern ihm werden Anzeigen aufgrund seines Profils (Demographie, Interessen, Absichten) oder des Kontextes angezeigt.

Video-Kampagnen können auf YouTube und im GDN geschaltet werden. Hier kann man Kunden durch Emotionen ansprechen und an die eigene Marke binden.

Jonas: Meine Tipps sind:

  • Für GDN Kampagnen empfiehlt es sich, für jede Ausrichtung eine eigene Anzeigengruppe zu erstellen.
  • Vor 100 Klicks und einer gewissen Laufzeit sollten keine voreiligen Schlussfolgerungen gezogen werden.
  • Die Verlinkung auf die Landing-Page sollte immer so “tief” wie möglich erfolgen, um den User ganz gezielt anzusprechen.

Wenn Ihr nicht gerade Werbeanzeigen kreiert, wie verbringt Ihr Eure Freizeit?

Katarina: Obwohl ich seit meiner Kindheit schon in Augsburg lebe und die Stadt mir am Herzen liegt, packt mich oft das Fernweh und es zieht mich in die weite Welt. Ich reise sehr gerne mit dem Rucksack und lerne neue Kulturen und Länder kennen. Die Möglichkeit, für längere Zeit verreisen zu können, habe ich während meines Studiums ausgiebig genutzt und war z. B. für mehrere Wochen bzw. Monate in Nord- und Südamerika oder in Europa unterwegs. Ansonsten koche ich gerne und verbringe Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.

Jonas: Ich komme aus Füssen und war dort viel in der Bergen – mit dem Mountainbike, beim Bergsteigen oder Klettern. Hier in Augsburg mache ich einen Kajak-Anfängerkurs und werde wahrscheinlich dabei bleiben. Ansonsten erkunde ich mit meiner Tochter die Kinderangebote in der Umgebung. Augsburg ist eine sehr lebenswerte Stadt und definitiv einen Umzug wert ;)

Liebe Katarina, lieber Jonas – herzlichen Dank für das Interview! Wir freuen uns auf eine lange Zusammenarbeit mit Euch :)

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