Interview mit Katharina van Gerven – SEA/PPC Managerin bei der xpose360

Seit August 2018 ist Katharina ein starker Teil unseres PPC-Teams um Teamleiter Alexander Ficker. Sie ist im PPC-Marketing bereits ein alt eingesessener Hase und hat ihre Basis bei Amazon-Marketing-Service (AMS). Im Interview erfahren wir mehr über ihren Alltag und auch den ein oder anderen Tipp, wie man AMS sinnvoll einsetzt.

Hallo Katharina, noch einmal herzlich willkommen in der xpose360-Familie :) Du hattest bereits einige Wochen Zeit, Dich einzuleben und Deine neuen Kollegen kennenzulernen. Möchtest Du kurz etwas zu Deiner Person erzählen? Hast Du Dich gut eingelebt?

Katharina: Ja definitiv! Es kann nur gut starten, wenn am ersten Tag bereits ein Team-Frühstück zum Kennenlernen stattfindet. Und obwohl ich nun erst etwas über zwei Monate hier bin fühle ich mich dank der tollen neuen Kollegen wirklich schon sehr wohl in der xpose360-Familie.

Zu meiner Person: Ich komme gebürtig aus Augsburg. Für das Studium Sprach- und Textwissenschaften hat es mich dann aber in die schöne Studentenstadt Passau verschlagen, wo ich dann auch gleich noch einen Master in Medien und Kommunikation gemacht habe.

Seit 2015 bin ich wieder zurück in der Heimat und war die letzten drei Jahre bei explido iProspect im Bereich PPC tätig.

Wann trafst Du die Entscheidung, ins PPC-Marketing zu gehen? Und vor allem – was fasziniert Dich daran?

Katharina: Nach meinem Studium in Medien und Kommunikation war klar, es geht ins Online-Marketing. Dass es dann PPC wurde liegt daran, dass es einfach so vielseitig ist. Es geht eben nicht nur um das klassische Suchmaschinenmarketing, sondern auch um die Kanäle Display, YouTube, Facebook und natürlich auch AMS.

Neben dem „klassischen“ PPC-Marketing für Suchmaschinen beschäftigst Du Dich auch mit Anzeigen auf Amazon. Welche Möglichkeiten haben Kunden hier, sich zu platzieren? Ist es für jeden Kunden sinnvoll oder rätst Du bestimmten Branchen auch davon ab?

Katharina: Ich selbst habe mich bisher nur mit dem Bereich AMS, also dem Paid-Search, beschäftigt. Es gibt aber auch noch die Amazon Media Group (AMG), worüber klassische Bannerbuchung erfolgt und die Amazon Advertising Platform (AAP) über die programmatische Bannerbuchung möglich ist.

Ich würde ungern einer bestimmten Branche komplett von Amazon abraten. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass es für die Modebranche schwierig sein kann, den Kanal AMS gewinnbringend zu nutzen. Wobei das auch wieder stark vom Produktportfolio und der Zielgruppe abhängt. Je breiter ein Modeunternehmen aufgestellt ist, desto eher findet sich eine Produktkategorie, die erfolgreich über AMS beworben werden kann.

Hast du noch 5 Tipps, die für erfolgreiches Amazon-Marketing ganz einfach umzusetzen sind?

Katharina: Natürlich, sehr gerne :)

  1. Testen, testen, testen! Und dabei meine ich nicht nur Produktkategorien, sondern auch Texte, Produktbilder, Hero ASINs usw.
  2. Hero ASINs mit vielen und guten Bewertungen auswählen. Wer kennt es nicht? Am liebsten kauft man doch bei Amazon Produkte, die bereits gut bewertet wurden. Es empfiehlt sich also, für die Hero ASINs beim Anzeigenformat Headline Search Ads Produkte auszuwählen, die im Idealfall sowohl viele als auch gute Bewertungen haben.
  3. Automatische Ausrichtung bei Sponsored Product Ads. Einfach mal zusätzlich zu den Sponsored Product Ads mit manueller Ausrichtung (Keywords) auch Anzeigen mit automatischer Ausrichtung testen. Diese funktionieren ähnlich wie die Dynamic Search Ads in Google Ads und werden auf Basis interner Produktlistings ausgespielt. Wichtig: Das Tagesbudget sollte deutlich unter dem üblichen Tagesbudgets liegen.
  4. Product Display Ads auf passenden Produktdetailseiten ausspielen. Heißt konkret: Bei Wettbewerber-Detailseiten sollte das eigene Produkt aus derselben Kategorie und Preisklasse stammen. Bei Detailseiten eigener Produkte kann man hier ganz einfach Upselling betreiben. Aber auch hier gilt, die Produkte sollten zusammenpassen.
  5. Genug Budget für Black-Friday und Cyber-Week einplanen. Jedes Jahr findet im November der Black-Friday statt, gefolgt von der sogenannten Cyber-Week. Diese Tage sind gespickt mit zahllosen Tagesdeals und Schnäppchen aller Art. In dieser Zeit ist ein enormer Traffic- und nicht zuletzt Umsatzanstieg zu erwarten. Es lohnt sich, für diese Zeit ein deutlich höheres Budget in der Jahresplanung zu berücksichtigen

Und natürlich die Frage zum Schluss: Welchen Hobbies gehst Du nach? Ohne welches Produkt (Lebensmittel, Kleidung etc.) könntest Du nicht leben, wenn es plötzlich für immer aus dem Sortiment eines Shops genommen wird? :)

Katharina: Ich bin eine sehr begeisterte Skifahrerin und warte nur darauf, dass die Saison wieder losgeht. Außerdem bin ich gerne mit dem Rad unterwegs, ob Augsburger Siebentischwald oder Donauradweg von Passau nach Wien.

Ohne Pasta kann ich nicht leben! Wenn es hier in Deutschland keine Nudeln mehr geben würde, müsste ich wohl oder übel einmal im Monat in mein Lieblingsland Italien reisen, um mir Nachschub zu besorgen. :)

Liebe Katharina, vielen Dank für das Interview – wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Dir! :)

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