Google testet „Shoppable Ads“ innerhalb der Bildersuche

Das Prinzip ist nicht neu, getaggte Produkte gibt es schon seit langem auf Portalen wie Instagram und Pinterest. Mit den Shoppable Ads wird dieses Konzept jedoch auch bald innerhalb der Google Bildersuche verfügbar sein. Die gesponserten Bilder beinhalten dann den Markennamen, den Preis und viele weitere Details. Sichtbar werden diese durch einen simplen Mouseover.

Doch auch bei Google ist dieses Feature nicht neu, so gab es bereits in 2015 ein Shoppable Ads Format auf Youtube und im vergangenen Jahr eine ähnliche Version von Shoppable Ads für third-party Seiten und in Google Search. Die Bildersuche war dabei mit inbegriffen.

Das eigentliche Ziel hinter diesem Format ist, den User noch früher innerhalb der Customer Journey zu erreichen und im besten Fall Bestandteil der Inspirations- und Entscheidungsfindung zu sein.
Im Moment läuft eine klein angesetzte Testphase mit ausgewählten Händlern und ausgewählten Suchanfragen. In den kommenden Monaten will Google dieses Format jedoch weiter ausbauen und der breiten Masse zugänglich machen.

Iphone

Wofür sollen die Shoppable Ads dienen?

Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass Showcase Shopping-Anzeigen bei Google Images erscheinen würden, was eine bessere Produktpräsentation für Markenverkäufer ermöglichen soll. Und schließlich sagte das Unternehmen, dass Merchant Center-Feeds und -Inhalte über die Werbung hinaus zur Verfügung stehen werden und erklärt, dass Einzelhändler Google Produktdaten kostenlos zur Verfügung stellen können, damit sie potenziellen Käufern mehr Produktinformationen präsentieren können.

Google versucht damit noch früher in den Kaufprozess des Users Einfluss zu nehmen und will Portalen wie Instagram und Pinterest die Stirn bieten.
Dabei will der Suchmaschinenbetreiber dem User ein optisch ansprechenderes Shoppingerlebnis bieten und die Visuelle Entscheidungsfindung stärken.

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