Das March 2019 Core Update

Bestätigt:

March 2019 Core Update

 

Die Namensspekulationen haben ein Ende

Das neuste Core-Update von Google wurde oft diskutiert und auch die Namensfindung war abenteuerlich. Nach einigen Namensspekulationen hat Google diesem dritten bestätigten Core-Update den Namen „March 2019 Core Update“ verliehen. Dabei handelt es sich um ein Core-Update, das mehrere Male im Jahr veröffentlicht wird. Dabei gilt es zu beachten, dass Core-Updates auf keine speziellen Webseiten-Thematiken abzielen, sondern es vielmehr um die Relevanz der Seite an sich geht.

Welche Wirkung hat das dritte Core-Update von Google?

Eine verbreitete Vermutung besteht darin, dass es dem im August 2018 eingeführten Medic-Update in Teilen entgegenwirkt. Dieses wirkte sich besonders auf YMYL-Seiten aus (your money, your life), welche von existenziellen Themen handeln, wie die Finanzen oder die Gesundheit. Besonders stellt EAT (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) einen entscheidenden Bereich dar, welcher die Fachkenntnis und Vertrauenswürdigkeit einer Seite beschreibt.

So zeigen Seiten, die durch das aktuelle Update Verluste oder Gewinne davontrugen, bereits eine damalige Auswirkung durch das Medic-Update in 2018. Namhafte Unternehmen wie Search Metrics oder Sistrix konnten diese Auffälligkeiten aufzeigen. Zudem war interessant, dass Verlierer des March 2019 Core Updates zu den damaligen Gewinnern gehörten. Das lässt unvermeidbar die Schlussfolgerung zu, dass eine Gegensteuerung zum Medic-Update angenommen werden könnte.

Auf die Frage hin, ob es eine Beziehung zum Update des vorherigen Jahres gäbe, erwähnte Johannes Müller, dass es vorkommt, dass vorherige Update-Auswirkungen durch neuere Updates korrigiert werden können. Vor allem die Erklärung, dass Updates durch neuere Updates verbessert werden würden, lässt aufhorchen. Das bedeutet, dass eingeführte Veränderungen im Nachgang durch weitere Updates wieder entschärft oder gar verstärkt werden. Nach Müller wird dafür der Zustand nach dem Veröffentlichen genommen und bewertet, ob die Wirkung zu weit ging oder nicht den gewünschten Effekt erreicht hat.

Welche Ursachen könnten noch relevant sein?

Neben der oben genannten Vermutung tummeln sich auch weitere Annahmen in der SEO-Branche. So beschreibt Martin Mißfeldt in seinem Blogbeitrag, dass er aus der Campixx folgende Ursachen-Annahmen mitgenommen hat, die dort intensiv diskutiert wurden:

  • User-Experience
  • UX auf Mobilgeräten
  • CTR in den SERPs

Wie so oft bei Google-Updates lässt sich keine genaue Aussage treffen. Die Auffälligkeiten in den Sichtbarkeitsveränderungen bestimmter Domain-Gruppen stellen eine plausible Erklärung dar, können jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht validiert werden.

Grundlegend kann für das Verständnis herausgenommen werden, dass Google versucht, einen neuen Zustand durch ein Update zu erreichen. Dieser wird anschließend begutachtet und bei Bedarf durch ein weiteres Update korrigiert, indem die Effekte verstärkt oder geschwächt werden. Das bedeutet für Webseiten und die SEO-Branche nicht nur weitere Namensspekulationen, sondern auch ein mögliches Auf und Ab der organischen Sichtbarkeit.

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