Außergewöhnliche Facebook Anzeigenformate

In unseren vorherigen Beiträgen haben wir uns mit den klassischen Anzeigenvarianten sowie mit sponsored Posts befasst. Jetzt stellen wir Anzeigenvarianten vor, die über die üblichen, bekanntesten Formate hinausgehen: Messenger Ads, Lead-Ads und Angebotserweiterungen.

Messenger Ads:
Ziel dieser Ads ist es, mehr mit den potenziellen Kunden über den Chat in Kontakt zu treten. Das kann vor allem bei beratungsintensiven Produkten sehr sinnvoll sein. Um eine Messenger Ad im Werbeanzeigenmanager zu erstellen, muss das Marketingziel „Nachrichten“ ausgewählt werden.

Die Anzeigenerstellung funktioniert nach demselben Prinzip wie bei klassischen Anzeigenvarianten. Zunächst wird die Ausrichtung bestimmt und anschließend kann eine Karussell-, Bild- oder Video-Ad erstellt werden. Der große Unterschied liegt im Call to Action Button. Dieser lautet standardmäßig „Nachricht senden“. Die Aufforderung kann auf Wunsch auch in alle anderen Call to Action Arten wie „mehr dazu“ geändert werden. Jedoch ist es sinnvoll, „Nachricht senden“ auszuwählen, damit der User sofort erkennt, dass er beim Klick auf die Anzeige in den Messenger geleitet wird. Eine mögliche Messer Anzeige könnten dann z.B. so aussehen:

Anschließend hat man die Möglichkeit, bereits vordefinierte Fragen, die ein interessierter User stellen könnte, zu formulieren und auch gleich die passenden Antworten dafür zu schreiben.

(rechts die Vorschau, wie die Konversation im Messenger aussehen würde)

Lead Ads:

Lead Ads werden eingesetzt um Informationen, wie z.B. E-Mail Adressen der Facebook User zu sammeln. Dazu wird das Marketingziel „Leadgenerierung“ ausgewählt.

Auch für diese Anzeigenart kann ein Bild, ein Karussell oder Video ausgewählt werden. Im zweiten Schritt unterscheidet sich die Anzeige dann deutlich von klassischen Anzeigen. Ab dem Zeitpunkt in dem der User mit der Anzeige interagiert, öffnet sich ein Formular.

In diesem Beispiel wollten wir E-Mail Adressen für unseren Newsletter generieren. Über die Formular-Erstellung hat man die Möglichkeit, noch viele weitere, auch benutzerdefinierte Informationen abzufragen. Die gesammelten Leads können entweder direkt heruntergeladen werden oder automatisiert in das jeweilige CRM übertragen werden. Dazu sind ein paar einfache Verknüpfungsschritte notwendig. Die Dateien zum Download und die Einstellungen für das Verknüpfen mit einem CRM sind etwas versteckt auf der Facebook Fanpage zu finden. Als Admin einer Fanpage hat man in einer zusätzlichen Anwendungsleiste oben das Feld „Beitragsoptionen“ zur Auswahl. Unter diesem Punkt gelangt man über „Lead Ad-Formulare“ in die passenden Einstellungsmöglichkeiten.

 

Angebotserweiterungen:

Wie der Name schon sagt, eignet sich diese Anzeigenerweiterung dafür, aktuelle Angebote oder Aktionen zu bewerben. Bei einer Erweiterung handelt es sich nicht um einen eigenen Kampagnentyp. Angebote können nur für Kampagnen mit den folgenden drei Marketingzielen erstellt werden: Traffic, Conversions und Store Traffic.

Innerhalb der Anzeigengruppen-Erstellung gibt es ein eigenes kleines Feld für „Angebot“:

Die fertige Anzeige sieht einer normalen Anzeige sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass auch ein Gutscheincode mit angegeben werden kann und die User das Angebot für den späteren Gebrauch abspeichern können.

Neben den oben erklärten Anzeigenformaten gibt es auch noch Anzeigen die speziell auf die Bewerbung einer App oder den Besuch in einem lokalen Store abzielen. Da diese Anzeigen nur für einen Bruchteil unsere Kunden interessant sind, gehen wir darauf in diesem Artikel nicht näher ein. Alle wichtigen Informationen zu den App-Anzeigen gibt es aber hier und zu den Store Traffic Ads hier.

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