SEOkomm 2015 Recap

Recap der SEOkomm 2015: Am 20. November fand wieder die SEOkomm in Salzburg statt als eine der top SEO Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Ca. 850 Teilnehmer nehmen an drei Tracks in der Salzburger Brandboxx teil. Wir berichten mit den Kollegen Sebastian Neuwert, Fabian Nesensohn, Ralph Männchen und Alexander Geißenberger von den News, Tricks und Trends.

Wir möchten natürlich partiell auf die Inhalte der Vorträge eingehen und diese wertungsfrei wiedergeben – jedoch muss noch eines gesagt sein: Was die Familie Hauser hier jedes Jahr auf die Beine stellt ist in unseren Augen mit der Gipfel an Liebesmüh, was SEO Konferenzen angeht. Es fühlt sich eher an wie ein großes Familientreffen und Oliver & Uschi sorgen mit jedem Detail für absolutes Wohlbefinden. Alleine die (durchgehend funktionierenden) W-Lan Hotspots von den WiFi Rockstars waren grandios.

Die Eröffnungsrede von Oliver:

Weiter so, wir sind sicher jedes Jahr wieder mit dabei.

Keynote Marcus Tandler

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Die Keynote wurde traditionell durch Marcus Tandler gehalten: Wieder gefühlt 8172 Slides in 40 Minuten 🙂

„Slidestorm“ welcome zu Reality

  1. Google wollte immer eine Künstliche Intelligenz erschaffen
  2. Larry Page (2002): „We are not building a Search Engine, we are building an Artificial Intelligence.“
  3. Google nutzt die Suche um Künstliche Intelligenz zu verbessern
  4. Machine learning ist das großes Thema
  5. 20 % der täglichen Search-Queries sind neu
  6. Google RankBrain liefert bereits jetzt zu 80% richtige Ergebnisse – gegenüber 70% bei Menschen
  7. Unbewachtes / Automatisiertes Lernen fördert das RankBrain
  8. Sprachsuche ist nach wie vor ein wachsendes Thema
  9. Digitale Assistenten wie Google Now, Siri, Cortana etc. entstehen
  10. Wearables: Pebble Time (Smart Watch) Startup setzt bspw. auf Google Software
  11. Apple Watch hat aktuell 74% Marktanteil
  12. Smartwatches fördern passive Suchanfragen (Informations-Push)
  13. 39% der Kauf Recherchen laufen über Amazon
  14. Google möchte diese Käufer abfangen bevor diese überhaupt an die Suche bei Amazon „denken“
  15. Also Push-Marketing Mentalität entgegen klassischen pull („Inbound vs. Outbound“)
  16. Chrome Preset – Voice Recognition Standard aktiv zur Datenerfassung 😉 Test in Chrome: chrome://predictors
  17. Trends werden in Echtzeit ermittelt oder vorhergesagt
  18. „Recorded Future“
  19. Antworten sollen gegeben werden bevor gefragt wird – Gespräch wird „belauscht“ und ein häufig genutztes Fremdwort wird auf der Smartwatch live erklärt (in Form einer Definition)
  20. Wir sprechen hier von Nachhaltigen „Live improvements“

Bedeutung für SEO?

  1. Typischer User centered Ansatz
  2. „Make Pages für Search Engines but market to People“
  3. Man benötigt Wege um aus der Masse herauszustechen und seine Zielgruppe zu vergrößern
  4. Beispiel: Michelin Sterne Vergabe damit Leute mehr zu Restaurant mit dem Auto fahren und Reifen benötigen
  5. Somit: Aktiv Markt vergrößern
  6. http://answerthepublic.com„, „W-Fragen on Steroids“
  7. User Signale werden immer wichtiger
  8. CTR ist wichtig für die Bewertung einer Seite – viele Mechanismen um Frau / Betrug zu verhindern bestehen natürlich
  9. Es kommt darauf an, ob man nur geklickt wird, weil man oben steht oder, ob der User nach dem besten Ergebnis in der SERP gesucht hat
  10. Dell Time / Verweildauer  ebenso wichtig
  11. Pages / Visit ebenso
  12. Pogosticking / Wechsel zwischen Suche und Seiten verhindern
  13. „Micro Moments“ – User auch auf dem Weg zum Ziel abfangen -> Tracking!
  14. Video ist größer Wachstumsmarkt, – aber schnell zum Punkt kommen aufgrund geringer Aufmerksamkeitsspanne der User
  15. Bei Facebook gilt ein Video als angesehen (abgespielt) wenn es drei Sekunden gelaufen ist
  16. Bei Google erst ab 90 Sekunden
  17. Snapshot hat bereits 6 Mrd. Videoaufrufe
  18. Performance ist vor allem mobile wichtig, Google ist eine mobile First Company aufgrund wachsenden und enormen mobile traffic
  19. Großes Thema: Page Speed
  20. Facebook wird ein geschlossenes Internet – Problem für Google da „weniger“ Klicks auf Werbung
  21. Google kämpft gegen die gute Facebook Expertise mit Accelerated mobile Pages (Amp)
  22. Amp kills off Java Script
  23. Zwar sagt Google, dass keine amp Seiten bevorzugt werden, aber dies ist wohl nur vorübergehend
  24. Amp ist keine Evolution sondern eher eine Metamorphose
  25. Apps kämpfen gegen das Web – schlecht für Google -> direkte Nutzung oder Suche in der App und nicht in Google
  26. Suche ist teilweise nicht mehr ganz so wichtig wie ein sehr gut bestückter AppStore
  27. Mobile User sucht nur noch 0,9 mal pro Tag / Desktop 1,2 suchen pro Tag
  28. Facebook holt den PPC Markt schnell auf
  29. Google hat eigentlich kein extremes Interesse, dass User über Apps suchen
  30. Das Anbieten der App auf mobilen Endgeräten führt teilweise zu Rankingverlusten
  31. Wenn, dann App install Ads – Diese haben bereits 4,6 Mrd. € Umsatz dieses Jahr erwirtschaftet
  32. App Indexierung ist also Thema – Beispiel einer guten Indexierung: SoundCloud
  33. Google möchte den Anschluss nicht verpassen

Bedeutet für seo: Make users happy

  1. Habe ich eine hohe CTR?
  2. Beschäftigen sich User mit meiner Seite?
  3. Wird mein Content empfohlen?
  4. Ist die Bounce Rate ok?
  5. Viele PI pro User?
  6. Hohe Wiederkehr-Rate?

Themen:

  1. Contentoptimierung
  2. PageSpeed Optimierung
  3. Top User Experience
  4. User animieren, weitere Seiten aufzurufen (Pages / Visit)
  5. Keine fehlerhaften Seiten und Links (Links auf 404-Seiten, 404-Seiten per se)
  6. Überflüssige Seiten raus (This Content, Duplicate Content, schlechter Content, etc.)
  7. keine Ausreden mehr! 🙂

Dominik Wojcik – Big in seo

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Sieben wichtige Fragen, vor Projektstart:

  1. Ist mein Thema geeignet?
  2. Geht es um eine alte oder neue Domain?
  3. Gibt es eine bestehende Informationsarchitektur?
  4. Habe ich Rankings, die ich behalten möchte?
  5. Habe ich einen geeigneten Mehrwert?
  6. Habe ich eine Daseinsberechtigung?
  7. Wie stark ist der Wettbewerb?

Strategischer Research

  1. Klassische Tools
  2. Tiefergehende Recherche
  3. Daten aggregieren
  4. Thematisieren
  5. Klassifizieren (Transaktionen etc.)
  6. Keywords scoren
  7. Ergebnis: Keyword-Datenbank
  8. Muster suche (z.B. Rezept + Keyword)

Clusteroptimerung pro Seitentyp

  1. Syntax Titel Tag „Schuhe in pink“ oder „Pinke Schuhe“
  2. Description
  3. Headlines
  4. Content placements
  5. schema.org
  6. Crawlersteuerung

Informationsarchitektur

  1. Jede Seite mit 3 Klicks erreichbar
  2. Siehe Bild Handy

Sitemaps

  1. Erstellen!
  2. Auch für Bilder, Videos, News
  3. Sitemaps aufteilen und granular gestalten
  4. Priority Tag obsolet / Google ignoriert diesen
  5. Sitemaps könnte theoretisch wegfallen – Bernd nicht die interne Verlinkungen

Indexierungslogiken

  1. Welche Seiten machen Sinn / Mehrwert
  2. Seiten ohne Mehrwert raus
  3. Wenn Sinn: welche Seitentyp wird es? (Verteiler, rankende Seite, Paginationsseiten, Verteilerseite)
  4. Paginierungen mit rel next und prev + noindex

Content

  1. Keine SEO Texte mehr
  2. Contest ist nicht nur Text – auch Produkte z.B.
  3. Content kann bedeuten, dass du zu wenig Produkte hast
  4. Charts, Bilder, Aufzählungen, Zitate, Infografiken
  5. Tracken
  6. Data Driven Content

Crawlbudget optimieren

Abbau von Seiten

  1. Löschen
  2. Links löschen
  3. Links maskieren
  4. Robots.txt

Crawling Analysen Noten

  1. Googlebot 24h Auswahl wählen
  2. Je nach Größe keylime tools, MySQL, elk, elg
  3. Was würde nun wirklich gecrawlt – auf welchen Seiten können links platziert werden?

Tooltipp: Google Analytics Query Explorer

Neues Tool: patronus.io

Q&A: Parameter Steuerung über Webmaster Tools funktioniert meist zur automatischen Entfernung von URLs aus dem Index.

David Radicke – salzburg.com Relaunch

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1. Schwachstellen müssen analysiert werden (Duplikate, etc.)
2. Auch alte Artikel können wieder interessant werden, deshalb saubere Architektur und Durchblutung
3. Internet Linkstruktur muss im Detail erarbeitet werden
4. Ladezeiten sind wichtiges Thema
5. html Hygiene ist ein klassisches Problem

Vorgehen

  1. Wühlen in alten und neuen URLs (Google, sistrix, links, archive.org, Streaming frog, Analytics)
  2. Sortieren, gruppieren, normieren -> wühlen und erkennen
  3. Auffälligkeiten erkennen (IDs, kurze URLs etc.)

Dann

  1. Keywords identifizieren, die Rankings verlieren
  2. Index prüfen – passen die indexierten Seiten auf meine Sitemaps und wie viele Rechte Inhalte gibt es denn, die indexiert Sein sollen (meine Anmerkung)
  3. Subdomains prüfen – sind diese benötigt, sollten diese auch ranken etc.? (z.B. Beta, Test, www)
  4. Interne Duplikate und unsaubere URLs checken z.B. typo3 Pfade
  5. Titel und Description Duplikate checken
  6. Canonicals sind letztendlich nur Second best Lösung. Linkfluss direkt steuern
  7. Wenn sich Artikel geändert haben, passen sich auf URLs an. Je nach System sind diese dann auch erreichbar
  8. HTML Schnipsel, die indexiert sind, raus aus dem Index, die bspw. früher via Import oder pop ups integriert wurden – oder auch Templates
  9. Inhalte aus alten CMS können noch existieren
  10. Foren, Gästebücher, Downloadseiten, etc.
  11. Crawl Fehler in Search Console checken, mit Screaming frog crawlen und beheben
  12. Pagespeed!

To dos

  1. Redirects, 404,410, etc.
  2. Achtung: keine broken Links produzieren
  3. Je nach Bedarf handeln und auswerten (Links, Traffic etc.) und entscheiden wie vorgegangen wird

Bei Domainumzug

  1. Was passiert danach mit der Domain? Thema würde wahrscheinlich failen
  2. Backlinks redirecten
  3. Natürlich ist ein Domainumzug keine gute Idee

Stephan Walcher – do it yourself / SEO ohne Entwickler

Folien einsehen: http://de.slideshare.net/StephanWalcher/do-it-yourself-analyse-powertask-ohne-entwickler

  1. Was tun, wenn Entwickler keine Ressourcen haben?
  2. Entwickler sind wichtig, da diese viele Dinge im Blick haben – und Sie können Prozesse schaffen
  3. Wichtig: Tasks lange planen, nicht kurzfristig, Anforderungen maximal nicht ändern
  4. „You only get one Shot“

Was kann man tun

  1. Datenanalyse Google Analytics in Kombi mit Spreadsheet für automatisierte Reportings (Wochenvergleich, Jahresvergleich, Tachometer, etc.)
  2. Top Pages prüfen und überwachen (z.B. nach Traffic) => Index Status etc. ziehen und auf Änderungen prüfen
  3. Excel Importe immer über die Import Funktion und UTF8 um Sonderzeichen zu verwenden // Achtung: wird Datum erkannt? Dann können Datensätze im SVERWEIS verglichen werden
  4. Korrelationen prüfen (Pi/dwelltime)

Google Search Console

  1. Verschiedenste Vergleiche sind möglich wie z.B. Desktop und mobile
  2. In Pivot in Excel darstellen
  3. Daten exportieren12285864_1083859134966071_322949313_n
  4. Twitter mentions mit ifttt Monitoren
  5. Aus einem String ein Datum machen – siehe Bild

Allgemeines zu diesem Vortrag:

  1. (Hier macht es nur Sinn, die Folien herunter zu laden, da sehr viele und komplexe Detailinformationen geboten wurden )
  2. Auch Tweets Häufigkeiten nach Tagen etc. auch nach hashtag sind möglich, Beispiel Tatort am Donnerstag zweitwichtigster Tag
  3. Wann verschickt mein Konkurrent Newsletter? – gmailmeter.com – alle Mails erfassen und auswerten – mit Traffic matchen und herausfinden wie viel echten Traffic man durch Newslettern bekommt

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Bastian Grimm – mehr Pagespeed geht nicht

  1. Folien Download: http://pa.ag/seok15speed
  2. Budget kann in der ux Abteilung aufgehängt werden
  3. 40% der Leute verlassen eine Website, wenn diese 3 Sekunden Ladezeit benötigt
  4. Return to SERP rate ist Rankingsignal und wird dadurch beeinflusst!
  5. Basics: JavaScript Daten, CSS, Bilder und Co. komprimieren
  6. Caching ist natürlich Thema
  7. webpagetest.org ist das Tool der Wahl! (Auch Wettbewerbsvergleich ist möglich)
  8. Natürlich Search Console Daten im Blick haben
  9. sitespeed.io als Dashboard Tipp mit Daten im Vergleich und im zeitlichen Verlauf
  10. http Anfragen optimieren (z.B. eine Menge an JavaScript und CSS Dateien laden)
  11. Weniger ist mehr -> Sprites nutzen, CSS zusammenlegen etc. (z.B. async selektiv nutzen -> asynchrones nachladen des JavaScriptes)
  12. Schriftarten -> am besten Standardschriften nutzen, die nicht-Standard Schrift muss separat geladen werden. Alternativ: umfangreiche Lösung tldr, technisch die schnellste Möglichkeit mit diesem Problem umzugehen.
  13. Prefetching und prerendering nutzen!
  14. DNS lookup beschleunigen: DNS prefetcher nutzen (vor allem bei häufig genutzten Hostnames)
  15. Preconnect nutzen bei ssl Seiten bzw ssl Bereichen
  16. Subressource nutzen um zu priorisieren, welche Daten schneller geladen werden sollen (funktioniert nur in Chrome) betrifft immer die aktuelle URL / das aktuelle Dokument
  17. Prefetching nutzen z.B. bei Bildergalerien im Hintergrund die vollaufgelösten Bilder laden
  18. Prerendering nutzen um ganze Seiten zu laden – z.B. den Checkout Prozess wenn der User im Warenkorb ist (kann auch via JavaScript nachgeladen und an Usersignale geknüpft werden)
  19. Achtung: Analytics Daten werden manipuliert, da Seitenaufrufe passieren
  20. Eventuell JavaScript erst nach gewissen Events nachladen (Scrolltiefe, etc.)
  21. webP Dateiformat für Bilder nutzen! Deutlich kleiner aber nur in bestimmten Browsern nutzbar -> hier sind fallback Mechanismen zu empfehlen!
  22. Unbedingt das html5 Tag <picture> verwenden und mit webP testen
  23. Google AMP Projekt Markup nutzen! Sehr restriktive Vorgaben, reduziert websites auf das notwendigste. Test auf Mobilgeräten: http://g.co/ampdemo
  24. Http/2 nutzen – massiver Performance Zuwachs. Zum Jahresende kann Google dies auch crawlen. Speed Test: http://http2loadimpact.com/entry/

Sebastian Erlhofer – Prozessoptimierung für Agenturen

Sebastian ErlhoferBestandteile der Prozessoptimierung:

Qualität, Effektivität, Effizienz, Happiness, Innovation, Kreativität

Bestandteile des Prozessmanagements:

  1. Prozess schaffen
  2. Prozess aufdecken
  3. Prozess etablieren
  4. Prozess überprüfen

Key-Learnings:

  1. Prozessbesitzer definieren und Verantwortung abgeben (an Macher-Typen)
  2. Automatisierung gewährleisten
  3. Prozesskultur schaffen
  4. Prozesse nicht übertreiben.
  5. Nicht übertreiben. Take it easy.

Digitale Geschichten – dm

Manuela Schöpfer erzählte die Entwicklung von dm in Österreich und die Herausforderungen, offline mit online zu verknüpfen. Der Onlineshop von dm in Österreich sollte vor allem beratend sein, daher war Content-Marketing besonders wichtig. Die aus 7 Redakteuren bestehende Abteilung reagiert mit flexiblen Redaktionsplänen auf aktuelle Ereignisse z.B. das aktuelle Wetter oder der Grand Prix Sieg. Viele Themen kommen auch direkt aus den USA oder der eigenen Community. Dm Boxen sind absolutes Highlight bei Blogger und werden entsprechend für das Linkbuilding genutzt. Insgesamt konnten dadurch alle Social Media Kanäle profitieren und das Konzept der Läden mit sehr emotionalen und beratenden Schaufenstern auch online umgesetzt werden.

Do it yourself – Analyse Powertask ohne Entwickler

Gute Entwickler sind für einen SEO goldwert, aber leider meist nicht sehr verfügbar. Je größer das Unternehmen ist, desto weniger Zeit bleibt für kleine und spontane Änderungen. Klare Ansagen und genaue Briefings sind im Voraus bedeutend. Um vieles bereits ohne Entwickler erledigen zu können wurde das Tool Google Analytics zusammen mit Spreadsheet empfohlen. So sollen Reports für Daten Analyse angefertigt werden, das gleiche nochmals für GWT und entsprechende Tweets. In der Regel ein gutes Vorgehen, kann aber bei uns mit entsprechenden Tools wesentlich effektiver durchgeführt werden. Zudem ist es auch immer fraglich gewesen, ob diese Reports in einer Agentur bei kleineren Projekten Sinn machen. Grundlegend ist aber klar, dass möglichst viele Daten gesammelt werden müssen. Anschließend sollte entschieden werden, welche KPIs ausgewertet werden sollten.

Keywordskalierung – Der Hebel für das SEO Wachstum deines Online Shops

Bernhard Ollefs zeigte auf, welche Möglichkeiten es gibt über die Keywords der Navigation hinaus weitere Besucher auf die Seite zu bringen. Dabei standen Filter und Landingpages für Synonyme im Fokus. Auch durch Magazine oder eine Sammlung an passenden Themen, welche nicht in der Navigation abgebildet werden können. Als Beispiel wurde hier die Domain defshop.com angemerkt, welche über einen Unterpunkt „Inspiration“ alle saisonale Themen oder Trends aufgreift und 60-100 Prozent mehr Suchanfragen abfangen kann.

Offpage Optimierung – Besser ranken ohne schlechte Links

Hier wurde grundlegend das Linkbuilding beigebracht und betont, dass nach wie vor Links der wohl stärkste Rankingfaktor ist. Es wurde die Entwicklung des Linkbuildings beschrieben und wie man gute von schlechten Links unterscheiden kann. Der Linkhandel ist weiterhin sehr aktiv und es geht zunehmend auch um das Link-Risk-Management. Man sollte daher stets die Links im Auge behalten und auch nicht nur Links aufbauen, sondern die schlechtesten Links abbauen.

Kleiner Laden mit guten Rankings: Local SEO für Einsteiger

Kerstin Reichert hat am Beispiel eines Fotostudios gezeigt, dass man im SEO Bereich stets aktiv bleiben muss, sonst wird die Konkurrenz vorbeiziehen. Gerade im lokalen Bezug sind hier andere Faktoren wichtig, welche sich aber leicht umsetzen lassen und im genannten Beispiel auch sehr schnell Früchte trugen. Angesprochen wurden Maßnahmen wie Google My Business, Onpage Optimierung, Citations und lokales Linkbuilding.

7 SEO Strategien – Was funktioniert (nicht)?

Thomas Rafelsberger hat verschieden Arten von Seitentypen vorgestellt und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Besucher. Im Mittelpunkt stand eine Seite über Kurzhaarfrisuren und wie auch Contentreduzierung einen positiven Einfluss haben kann. Daher sind Nutzersignale wichtiger denn je für das Ranking.

Viele Seitentypen lohnen sich ebenfalls nur noch bedingt, da Google immer mehr wie eine Landingpage mit entsprechenden ausgehenden Links aufgebaut ist – siehe Flug-, Hotelsuche ect.

Screaming Frog Tricks, die du noch nicht kanntest

Mario Träger konzentrierte sich besonders auf die Prüfung von Links. Das Hochladen von Linklisten, sowie das Zusammenführen und Bereinigen um eine effektive Auswertung zu erhalten. Ebenfalls wurde beschrieben, wie Screaming Frog beim Relaunch helfen kann indem man einen Ist-Zustand abrufen kann um Redirects anzufertigen und anschließend prüfen zu können. Am interessantesten fand ich noch die Identifizierung von Duplicate Content mit Hilfe der Google Search Console und dem entsprechenden Hash-Code. Zusammengefasst waren es keine unbekannten Tricks, aber einige gute Herangehensweisen.

Bianca Zang: „Suchabsichten verstehen“

  1. „SEO soll man nicht (nur) für Suchmaschinen machen, sondern für die Benutzer.“ => Suchabsichten, Sucharten und Bedürfnisse des Benutzers müssen verstanden werden.
  2. Die Fragen sind: Was sind die Bedürfnisse und Probleme vom Kunden? Wie drückt der Kunde diese aus, also welche Begriffe verwendet der User? => Hole den Nutzer bei seinem Bedürfnis ab, Wording des Kunden benutzen.
  3. Höre Deinem Kunden zu! + Interner Brainstorm zu diesem Thema
  4. Content sollte sein/ihr Bedürfnis befriedigen, das einzelne Keyword verliert an Wichtigkeit (Hummingbird, Rankbrain) => Mehrwert für den Kunden
  5. Trend geht zu Longtail Keywords, die spezifische Bedürfnisse befriedigen
  6. Suchabsicht:
    1. Informational: zur Informatonsbeschaffung (Rudergerät Test)
    2. Navigational: um auf eine vorher bekannte Seite zu navigieren (Brandanfragen)
    3. Transactional: um einen Kauf zu tätigen (Rudergerät kaufen)
  7. Weitere Recaps

    1. https://www.netzeffekt.de/omx-und-seokomm-2015/
    2. http://www.netprofit.de/blog/seokomm-2015-recap.html
    3. http://www.linkresearchtools.de/news/omx-seokomm-2015-recap-links-bleiben-sehr-wichtig/
    4. http://seo-portal.de/2015/11/20/seokomm-2015-recap/
    5. http://www.sumago.de/recap-omx-und-seokomm-2015-salzburg/
    6. http://www.neximuss.de/seoday-2015-recap/
    7. http://www.seomotion.org/de/seokomm-omx/
    8. http://www.seo-book.de/allgemein/seokomm-2015
    9. http://www.seo-bavaria.de/recap-seokomm-2015/
    10. http://www.uberlift.de/seokomm-recap-2015/
    11. http://www.luna-park.de/blog/26084-seokomm-2015-recap/

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